Montag, 18. Februar 2008

Dienstag, 12. Februar 2008

Dienstag, 15. Januar 2008

Donnerstag, 3. Januar 2008

Party all the time (22.12.07 - 03.01.08)

Ko Phangan (22.12. - 28.12.07)

Nach dem Tauchkurs auf Ko Tao mit Pawel und Elli blieb ich noch einige Tage auf der Insel um zu entspannen und Sonne zu tanken. Obwohl der Tauchkurs ein Riesenspaß war, blieb uns zum Relaxen nur wenig Zeit. Pawel hat die Insel leider direkt nach dem Tauchkurs verlassen. War eine coole Zeit mit ihm. Bestimmt sehen wir uns bald wieder, mein Freund! Am vorletzten Abend lernte ich David kennen, einen Spanier aus Israel. Ein supernetter Typ, den ich ganz spontan dazu überredet habe, die Full Moon Party mit zu erleben.

Auf Ko Phangan habe ich als erstes einen Roller gemietet und bin zu einem Resort (Mac's Bay) gefahren, bei dem ich eine Reservierung hatte. Elli ist schon einen Tag früher dort angekommen und war von den Bungalows sehr zufrieden. Die ersten beiden Tage haben wir nicht viel gemacht. Ich habe viel gelesen (Die Rebellin, Die Novizin und Die Meisterin von Trudi Canavan - SEHR zu empfehlen) und viel Zeit in der Hängematte verbracht. Am 24.12. sind dann meine Bekannten aus Chiang Mai Daniel und Eva (ein Pärchen aus Darmstadt) und der David von Ko Tao angekommen. Den ganzen Tag haben wir am Pool verbracht und haben uns so langsam auf die Full Moon Party vorbereitet. Da es Elli nicht so gut ging, sind wir zu viert feiern gegangen. Die Party war, sagen wir mal, etwas neues für mich. So viele Menschen (an die 10.000), die total betrunken oder auf irgendwelchen Drogen an ihren Eimern schlürfen und auf dem Sandstrand taumeln. Wir haben die ganze Nacht getanzt und den ganzen Morgen (als die Sonne aufgegangen ist) gelacht. Was Menschen alles machen oder mit sich machen lassen, wenn sie auf Drogen sind... Unser Entschluß: Diese Party muss verboten werden!!! ;-)

Die nächsten Tage waren total anders. Keine Partys mehr, sondern Wasserfälle, Strände und nette Restaurant-Besuche. Elli verlässt die Insel und fliegt zurück nach Deutschland. Am letzten Tag waren wir auf einem wunderschönen Strand im Nordosten der Insel. Dort ist wieder etwas unglaubliches passiert. Ich lernte (im Wasser) Cem und Asla kennen. Cem ist ein DJ aus der Schweiz und kennt (fast) alle meine Schweizer DJ-Freunde. Was für eine Fügung... Die sollte jedoch nicht unser letztes Treffen werden.

Am nächsten Tag sind Daniel, Eva und ich wieder zurück nach Ko Tao um Sylvester zu feiern.


Ko Tao (29.12. - 03.01.08)

Ein Gefühl des "Nach Hause Kommens" überfiel mich, als das Boot angedockt hat. Die Insel hat schon eine ganz besondere Atmosphäre und ich hoffe, dass ich nicht das letzte Mal hier bin. Auch hier habe ich mir sofort einen Roller gemietet und im Sairee Cottage eingecheckt. Eine wunderschöne und sehr günstige Bungalow-Anlage 2min entfernt vom Strand. Die ersten Tage haben wir (Daniel&Eva und Cem&Asla) wieder mit Entspannen, Sonnen, Baden und Schnorcheln verbracht. Abends waren wir selbstverständlich lecker Essen. Es war sehr schön. Daniel und Eva haben ihren Tauchkurs bei Ban's begonnen. Leider hat sich das Wetter verschlechtert und mit ihm meine Gesundheit. Ich hatte mir eine Erklältung zugezogen. Trotzdem hat es mich nicht aufgehalten die Sylvesterparty zu rocken ;-)

Die Party hatte es in sich. Sylvester ist ja schon eine besondere Party. Doch man stelle sich vor: wunderschöner Strand, warmes Wasser, eine leichte kuhle Windbrise, Halbmond, ein nicht endender Strom von Laternen am Himmel, Tausende von Menschen, Tausend glückliche Gesichter und HOUSE MUSIK! Mehr braucht man nicht zu erzahlen, denn Bilder sprechen mehr als Worte. Check out the pics!!!

Nach der Party musste man sich erst erholen: viel Wasser und viel Massage ;-) Leider hat sich meine Gesundheit verschlechtert und das Wetter ist nicht besser geworden: Wind, Wolken und gelegentlicher Regenschauer. Das war der Grund, warum ich die Inseln verlassen und auf das Festland zurückkehren musste. Ich wollte wieder gesund werden. Was ich dann (mehr oder weniger) auch tat. Mein Weg führte mich weiter in den Süden: Krabi und Railay. Aber dazu im nächsten Blog...

Ich vermisse Euch!
Chen

Montag, 24. Dezember 2007

Taucher sind fröhliche Menschen! (11.12. - 21.12.07)

Bangkok (11.12. - 13.12.07)

Es ist schon fast zwei Wochen her, seit ich den Norden mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen habe. Die Zugfahrt nach Bangkok war überhaupt kein Problem. Denn in einem thail. Nachtzug kann man sehr gut schlafen. In Bangkok traf ich dann "alte" Freunde wieder: Pawel, Eva, Kerstin und Petra. Zusammen haben wir zwei nette Tage in Bangkok verbracht. Die meiste Zeit jedoch entweder im Lamphu House beim Essen/Trinken oder im MBK, dem größten Einkaufszentrum Bangkoks. Am ersten Abend haben wir uns den Goldenen Kompass auf englisch angeschaut. Auch wenn ich ein Paar Sachen nicht verstanden habe, war es ein schöner Film. Unverständlich war für mich jedoch die Tatsache, dass das Kino auf mindestens -20° heruntergekühlt war. Damit man nicht erfror wurden Decken verteilt. Also entweder wurde das Kino zwischen den Vorstellungen als Kühlschrank für Lebensmittel verwendet, oder die Thais sind wirklich so eigen und wollen mit einem unterkühlten Raum zeigen, dass diese Einrichtung Geld hat und es sich leisten kann, Klimaanlagen non-stop laufen zu lassen.

Ko Tao (14.12. - 21.12.07)

Am Donnerstag Abend starteten Pawel und ich Richtung Ko Tao. Erst fuhren wir mit dem Bus nach Chumphon und von dort aus mit der Fähre nach Ko Tao. Auf der Insel angekommen checkten wir gleich im Ban's Diving Resort ein und meldeten uns für den Tauchkurs an, der am gleichen Abend begann. Zum Glück haben wir von Eva und Kerstin den Tipp bekommen, unseren Tauchkurs beim Gavin zu machen; einem Kanadier, der mit einer Österreicherin zusammen ist und deswegen sehr gut Deutsch spricht. Die Mädels haben nicht zu viel versprochen. Gavin ist wirklich ein netter, fröhlicher, lockerer und witziger Mensch. Es hat mega viel Spaß gemacht!
Ein Tauchkurs in Thailand ist etwas, was wohl in den "100 To Do's Of A Perfect Life" stehen sollte. Es war eine unbeschreibliche Erfahrung, und ich empfehle jedem, wenn sich eine derartige Gelegenheit bieten sollte, diese zu ergreifen und den Tauchkurs zu absolvieren. Nicht nur, dass man seine Grenzen erweitert und neue körperliche Erfahrungen erlebt, ich sah hier eine Unterwasserwelt, die ich vorher nur aus dem Fernsehen oder Zeitschriften kannte. Eine unendliche Vielfalt von Fischen, Korallen und anderen Lebewesen. Traumhafte Farbenpracht, die an manchen Tauchstellen schon bei 2m Tiefe beginnt. Der Tauchkurs dauerte ca. 4 Tage und man taucht maximal 18m tief. Und da es mir so gut gefallen hat, erweiterten wir nochmal um zwei Tage und absolvierten den Fortgeschrittenenkurs (Advanced Course). Dieser besteht aus einem Nachttauchgang, Deepdive (30m Tiefe) und 3 weiteren Tauchgängen. Alles in einem: Es war traumhaft!!!
"Extend your limits" ist wirklich etwas, was in Thailand täglich zur Normalität wird. Weiteres Beispiel: Auf Ko Tao lernte ich ein sehr nettes holländisches Pärchen (Lily und Jon) kennen, denen die Fizz Bar direkt auf dem Sairee Beach gehört. Diese Bar ist täglich geöffnet und es läuft House. Am vorletzten Abend habe ich darin zwei Stunden aufgelegt: mein erster Gig in Asien! Da es den beiden sehr gut gefallen hat, werde ich am Sylvester weitere zwei Stunden mit den beiden auflegen. Freue mich schon sehr darauf. Das Gefühl an einem wunderschönen Strand vor Tausenden von Menschen aufzulegen... darauf bin ich wirklich gespannt!
Inzwischen bin ich auf Ko Phangan angekommen. Diese Insel ist bekannt für die Full Moon Party. Im nächsten Blogeintrag werde ich Euch darüber berichten! :-)

Liebe Grüße und FROHE WEIHNACHTEN EUCH ALLEN!!!
Chen

Sonntag, 9. Dezember 2007

Chiang Mai: Die aufregendste Stadt im Norden (1.12. - 11.12.07)

Chiang Mai (01.12. - 11.12.07)


Am 1. Dezember sind Joachim und ich in Chiang Mai angekommen. Das ist nun über eine Woche her. Wie bereits erwähnt, fühlten wir uns hier sofort wohl. Obwohl es nachts kühl wird (jedoch nur relativ - ca. 18°) und besonders rund um die Altstadt heftiger Verkehr herrscht, findet man in der Altstadt viele schöne Gasthäuser und schöne Restaurants mit Innengärten, wo man wundervoll entspannen und abschalten kann. Das Essen ist wundervoll. So gut wie hier habe ich bisher nicht gegessen. Gasthäuser, die ich empfehle: Julie Guesthouse (Superschöner Innenhof) und Lanna Guesthouse (ruhig und komfortabel).

Kochen mit Chen (4.12.07)


Die ersten Tage haben wir damit verbracht die Tempel in der Altstadt zu erkunden. Schon am 4. Tag besuchten wir einen Kochkurs. Ich habe fünf Gerichte gekocht: Chicken-Suppe, Greencurry Chicken, Chicken-Suflee, Chicken Süß-Sauer und nochmal ein Gericht mit Chicken, dessen Name ich aber vergessen habe. Wir hatten einen sehr fröhlichen, einigermaßen gut englischsprechenden Koch-Trainer, der seine Worte so ausgesprochen hat wie ein Samurai-Krieger. Der Kurs ging ca. 7 Stunden mit einer Stunde Verdauungspause. Am Ende waren unsere Bäuche nämlich wirklich voll. Ich habe sogar die Hälfte von meinem letzten Gericht, von dem ich den Namen nicht mehr weiß, an die Helfer verschenkt. Ich freue mich schon, die Dishes in Deutschland nachzukochen, denn ein Kochbuch war im Preis (18,-) imbegriffen. Bin mir jedoch nicht sicher, ob ich in Deutschland alle Zutaten finde. We will see...

Trekken bei Chiang Mai (6.12. - 7.12.07)


Zwei Tage später sind wir auf einen Trek südlich von Chiang Mai gegangen. Das war wirklich Abenteuer und Erelbnis pur. Obwohl das Ganze wirklich seeeehr touristisch war, fand ich es persönlich toll!
Nach einer 1,5-stündigen Fahrt kamen wir in einem Elefanten-Camp an. Dort waren ca. 8-10 Elefanten, die früher zum Holztransport eingesetzt worden sind. Inzwischen transportieren sie begeisterte und ängstliche Touristen. Wirklich toll ist das nicht, jedoch verdienen die Besitzer so das Geld für das Futter. Das erste Mal in meinem Leben bin ich hier auf einem Elefanten geritten. Ein krasses Gefühl, wenn man auf seinem Hals sitzt. Denn man spürt jeden Schritt und jede Muskelbewegung. Großartiges Gefühl! Faszinierend war auch die Tatsache, dass Elefanten sehr gut steil bergauf laufen können. Jedoch "kostet" das ein Paar Bananen (die es da zu kaufen gab) mehr.
Danach gab es erstmal Mittagessen und kurz darauf sind wir gestartet. Leider hatte ich keinen kleinen Rucksack, so musste ich meinen großen mitnehmen, was sich später als fataler Fehler herausgestellt hat. Denn allein das Eigengewicht war einfach zu groß, so war mein Rucksack ca. doppelt so schwer als der zweitschwerste Rucksack der Gruppe. Naja, nach unendlichen Stunden, die wir zu 99% steil bergauf gelaufen sind, wusste ich, wie sich mein Bruder bei der Bundeswehr während den vielen Wanderungen in der Grundausbildung gefühlt hat. Zwischendruch hielten wir an einem Wasserfall, wo man baden konnte. Wunderschön! Abends erreichten wir das Dorf, wo es dann leckeres Essen gab. Nachdem wir die Familie samt den Hundebabys, bei der wir übernachtet haben, kennen gelernt haben, gab es Lagerfeuer und "etwas" Bier. ;-)
Die Nacht war zwar lang, jedoch überhaupt nicht bequem. Die Kälte, die uns versprochen worden ist, blieb aus. Es war angenehm. Erst zwei Stunden vor dem Sonnenaufgang schlich die Kälte in meinen Schlafsack. Da war ich froh, dass ich morgens auf einem Markt einen hässlichen Pullover für wenig Geld erstanden habe. Am nächsten Morgen schenkte ich diesen an den Oberhaupt der Familie und machte ihn damit glücklicher als mit 10 Flaschen Whiskey ;-) Nach einem mittelmäßigen Frühstück (da oben erwartet man jedoch nicht mehr) ging es für uns wieder abwärts. Nach einem kurzen Stopp bei einem weiteren Wasserfall (Chillen, Dusche und Massage ;-) ) ging es weiter abwärts. Wegen dem schweren Rucksack hatte ich bald Knieprobleme und war froh, als wir endlich in dem Dorf ankamen, wo es dann ein nicht wirklich leckeres Pad-Thai (Thail. Nudelgericht) gab. Doch was danach kam, werde ich bestimmt noch meinen Eltern berichten. Obwohl schon das Elefantenreiten ein Erlebnis war, war das Bamboo-Rafting (Bambusfloß-Rafting) einfach nur geil! Nach einer Stunde flußabwärts kamen wir klitschnass an. Während der Fahrt sahen wir sogar einige Schlangen. Danach wurden wir wieder brav an unserem neuen Guesthouse abgesetzt. Es war ein tolles Erlebnis, das ich jedem empfehlen würde.

Die Tage in der tollen Stadt neigen sich dem Ende zu. Heute habe ich mir wieder einen Verwöhntag gegönnt. Vier Stunden Programm: Ölmassage, Pediküre, Gesichtsbehandlung, Fußreflex- und Nackenmassage. Und das nur für 13,- Euro ;-)

Werde am Dienstag Nachmittag mit dem Zug nach Bangkok düsen. Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche und ich freue mich sehr über all Eure Kommentare!

Chen the Thaicooker! ;-)

Samstag, 1. Dezember 2007

Die Wiege Thailands (27.11. - 1.12.07)

Sukhothai (27.11. - 30.11.07)


"WOW..."

Mehr fällt einem nicht ein, wenn er in Sukhothai vor dem Wat Mahathat steht. Eine Insel mit den schönsten Khmer-Ruinen und einigen Buddhas, umgeben von einem kleinen Fluß und das ganze in dem schönsten Park, den ich je gesehen habe.
Sukhothai Historical Park wird dieser genannt und ist bisher der idyllischste (nebenbei auch der romantischste) Ort meiner Reise gewesen. Aber ich fange mal von vorne an...
Von Lop Buri aus sind Joachim (ein Feldkircher, den ich in Ayutthaya schon kennen gelernt habe) und ich mit dem Zug nach Sukhothai, der ersten Hauptstadt Thailands, gestartet. Nach vier Stunden Fahrt stiegen wir in Phitsanulok in einen Bus um und fuhren weitere zwei Stunden nach Sukhothai. Dort angekommen wurden wir direkt zu unserem Guest House gefahren. "J&J Guest House" ist eine Bungalow-Anlage mit Pool, das von einem Belgier und seiner Thai-Frau geführt wird. Wunderschöne Zimmer, ruhiger Ort mit einem Top-Restaurant, wo neben Thai-Food auch frische Baguettes zubereitet (gebacken) werden. Das einzig Negative an der Anlage bzw. dem Aufenthalt war mein sehr hartes Bett und die hellhörigen Zimmer, was mich jedoch nicht sonderlich gestört hat, da ich Ohrstöpsel eingepackt hatte.
Alle Tage in Sukhothai haben wir ähnlich verbracht. Den Morgen am Pool, den Nachmittag mit dem Fahrrad in Old Sukhothai.

1. Tag: Eine Fahrt durch den wunderschönen und idyllischen Sukhothai Historical Park. Noch nie habe ich so viel Idylle und gleichzeitig so wenig Touristen hier gesehen. Danach ging es mit dem Rad zum sitzenden Riesenbuddha. Diesen kann man schlecht mit Worten beschreiben, den muss man gesehen haben. Dann zum Wat Mahathat, der kleinen Insel mit den wunderschönen Khmer-Ruinen. Da haben wir auch bis zum Sonnenuntergang unsere Zeit verbracht und wunderschöne Fotos geschossen. Hier ist auch der Buddha, der Sonntagskindern Glück bringen soll - der stehende Buddha.

2. Tag: Eine Fahrt außerhalb der Old City Mauern. In einem kleinen Wat fanden wir die ältesten Khmer-Anlagen mit den ältesten Buddhas darin. Kerzen und Rauchstäbchen haben wir angezündet, damit unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Eine Spende ist in jedem Wat (Tempel) angebracht. In diesem Wat trafen wir einen Mönch, der uns und drei deutsche Frauen in zwei Stunden in die Sitz- und Gehmeditation eingeführt hat. Während die Sitzmeditation sehr schmerzhaft für meine Knie war (ist seit meiner Kindheit schon so) war die Gehmeditation und seine Worte über den Buddhismus sehr interessant. Nach der Meditation schossen wir ein Paar Fotos und wurden sogar noch zu einem leckeren Tee eingeladen. Beim Tee bot er uns an, mit ihm durch die Dörfer zu ziehen. Wir lehnten dies jedoch dankend ab, denn sooo spontan sind wir auch wieder nicht. Danach schauten wir uns einen wunderschönen Sonnenuntergang am Park-See an.

3. Tag: Es ging wieder mit dem Fahrrad raus aus dem Park. Wir fuhren durch Dörfer und Felder. Das war etwas ganz besonderes für mich. Wirklich außerhalb des Tourismus zu sein und sich mit den einheimischen Bauern zu unterhalten. Durch die wunderschöne Landschaft zu düsen und frische Luft zu atmen. Insgesamt fuhren wir bestimmt ca. 10km. Es tat gut, mal wieder etwas Sport zu machen. Abends mussten wir unbedingt wieder den wunderschönen Sonnenuntergang anschauen und fotografieren.

Heute Morgen sind wir dann endlich nach Chiang Mai gestartet. Auf dem Weg zur Busstation hatten wir einen kleinen Unfall mit dem Tuktuk. Der Fahrer ist mit einem Rad auf den Bordstein gefahren und der Wagen kippte seitlich um. Und da wir vorne saßen, fanden wir uns einen Moment später auf dem Asphalt mitten auf einer Schnellstraße wieder. Zum Glück gab es nur ein Paar Schürfwunden, jedoch schworen wir, nie wieder mit SO einem Tuktuk (eben einem, wo man vor dem Fahrer sitzt) zu fahren.

So gegen 2 Uhr nachmittags sind wir hier in Chiang Mai angekommen. Schon in den ersten Minuten hier fühlte ich mich wohler als in Bangkok, obwohl Chiang Mai die zweitgrößte Stadt Thailands ist und man auch hier den Smog spürt/riecht. Es ist zwar kühler als im Süden, jedoch ist alles viel günstiger, die Stadt an sich ruhiger und man findet mehr Chillout-Möglichkeiten. Wir fühlen uns wohl! Schauen wir mal, vielleicht gehen wir heute noch weg. Nach den Enstpannungstagen in Sukhothai haben wir genug Energie gesammelt.

Heute bin ich zwei Wochen weg von zuhause. "Nur noch" 10 Wochen... ;-)

Dienstag, 27. November 2007

Guest House vs. Horror House

Guest Houses in Thailand


Also das musste ich doch mal schnell loswerden: Unglaublich, wie unterschiedlich Guest Houses hier sind und wie unterschiedlich die Preise sind!

Bangkok - "Rambuttri Village Inn": Sehr gutes Zimmer, freundliches Personal, Guter Service, Top Lage. Zimmer mit Warmdusche/WC, Pool auf dem Dach, fast schon ein Hotel - ca. 11,50 Euro pro Nacht.

Ayutthaya - "Ubonpori Guest House": Mein Zimmer: eine heruntergekommene Absteige, Gemeinschaftsdusche in einer Toillette, ecklig!!! Teures Frühstück - ca. 6,- Euro pro Nacht. Das Zimmer von einem anderen Traveller im gleichen Guesthouse: Top Zimmer, eigene Dusche/WC: 7,- Euro die Nacht.

Lopburi - "Nett Hotel": Normales Zimmer, freundliches Personal, Ecklige Warmdusche/WC im Zimmer (durch eine Wand abgetrennt, die nicht bis zur Decke reicht), aber OK für eine Nacht - ca. 3,20 Euro pro Nacht.

Sukhothai - "J & J Guesthouse": SUPER Zimmer (eigentlich ein Doppelbungalow) mit eigener Warmdusche, WC. Top Lage, ruhig, superfreundliches Personal, Pool, TOP-Küche (morgens gibt es Baguettes und Croissants) - ca. 7,- Euro die Nacht.

Ich bin so glücklich, in Sukhothai zu sein. Hier ist alles so ruhig und schön. Nach dem Horrorzimmer in Ayutthaya ist das hier ein Paradies. Zwar gibt es hier abends sehr viele Mücken, aber mit Autan kein Problem! :-)

Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltet ihr Euch unbedingt STEFAN LOOSE - THAILAND kaufen, bevor ihr auf die Reise nach Thailand geht. Und reserviert die Zimmer alle im voraus!

Gehe nun gemütlich schlafen :-)

Montag, 26. November 2007

Von Tempeln, Festen, Affen, Fledermäusen und Fügungen (24.11. - 26.11.07)

Ayutthaya (24.11. - 25.11.07)


Lop Buri (26.11.07)


Den letzten Tag in Bangkok habe ich ganz alleine verbracht. Es war schön einfach durch die Straßen zu schlendern und das Leben in dieser Stadt zu beobachten. Aber ganz ehrlich: Ich hatte nun genug von Bangkok. Am nächsten Morgen saß ich schon in einem Zug Richtung Norden. Mein Ziel: Ayutthaya - eine frühere Hauptstadt von Siam (Thailand). In einem klapprigen Zug, 3. Klasse dauert eine Fahrt normalerweise 1,5 Stunden. Nach ca. 3,5 Stunden Fahrt (der Zug hat einfach mal zwischendurch zwei Stunden Pause gemacht) wusste ich - nie wieder 3. Klasse! Warum? Holzbänke, auf denen man schwitzt und schon nach 20min den Po nicht mehr spürt, und überfüllt ohne Ende. Man hat Glück, wenn man 20min vor der Ankunft an den Reisenden vorbei kann und aussteigen darf.

In Ayutthaya angekommen habe ich sofort das richtige Guest House mit den letzten Zimmern erwischt - an dem Tag war nämlich ein großes bekanntes Fest. Allerdings sah mein Zimmer auch dementsprechend aus: hartes Bett und die Gemeinschaftsdusche war einfach nur ein kleines Klo mit einem Duschkopf in der Wand. UGLY!!! Und dafür musste ich ca. 6,- Euro die Nacht zahlen. Am gleichen Abend habe ich eine Bootstour mit drei Zwischenstopps gemacht. Schöne Wats (Tempel) und Khmer-Ruinen. Abends ist mir was unglaubliches passiert. Ich traf eine Ravensburgerin. Und nicht nur das! Sie ist auch die Freundin von einem alten Freund von mir. Sie (Eva) reist mit ihrer Freundin (Kerstin) schon seit einigen Wochen und hat u.a. Vietnam bereist. Das war so eine große Fügung, vorallen weil Ayutthaya wirklich keine große Stadt ist. Am Abend war großes Anstossen angesagt. An diesem Abend fand in der Stadt ein großes Festival statt, an dem die Thais kleine Boote aus Bananenblättern, Blumen und Räucherstäbchen bzw. Kerzen auf den Fluss hinauslassen. Aber auch ein Schönheitswettbewerb und ein Kindertheater fanden statt.
Am nächsten Tag sind wir zusammen losgezogen und haben einige Khmer-Ruinen besichtigt. U.a. auch den berühmten Buddha-Kopf, der mit einem Baum verwachsen ist. Wunderschön war der Sonnenuntergang, von dem ich ca. 100 Aufnahmen gemacht habe :-)

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus weiter nach Lopburi, die auch "Affenstadt" genannt wird, weil sich ca. 400 Affen hier eingenistet haben. Die laufen einfach überall herum. Auf den Häusern in den Tempel - einfach überall! Nach einem guten Mittagessen haben wir einen Wat mit einer Affenansammlung besucht und sind danach zu einem besonderen Ort gefahren. Eine Höhle, worin mind. 1.000.000 Fledermäuse leben. Wir waren zwar nicht drin, aber haben draussen gewartet, bis dieser Schwarm die Höhle verlassen hat. Ein unglaubliches Schauspiel, (weit weg vom Tourismus) wenn diese Fledermäusenwolke quasi über dem Kopf zieht.

Morgen fahren wir wieder weiter. Mit dem Zug geht es nach Sukhothai, der Wiege Thailands. Bin jetzt schon gespannt, was für neue Fügungen auf mich warten...

Viele liebe Grüße, Küsse und Sonnenschein nach Deutschland! Chen

PS: Bilder gibt es hoffentlich demnächst. Dauert immer so lange sie hochzuladen. Sorry!

Donnerstag, 22. November 2007

The city that never sleeps... (19.11. - 23.11.07)

Bangkok


Nun bin ich erst fünf Tage in Bangkok und fühle mich schon sehr wohl hier. An den Smog, den Lärm und die aufdringlichen Verkäufer gewöhnt man sich recht schnell. Habe die letzten Tage schon sehr viel erlebt: Bootsfahrt, Tempelanlagen, Thaiboxing, Fussreflex-Massagen bis zum Umfallen, Spaziergang durch einige Ghettos (wo keine Farangs (Touris) sind), thailändische & japanische Restaurants und jede Menge Einkaufszentren. Morgen werde ich wohl weiterziehen nach Norden. Mein Plan bis Weihnachten: Ayuthaya (wunderschöne Tempelanlagen), Sukhothai (riesige Tempelruinen) Evtl. Chiang Mai (zweitgrößte Stadt Thailands), dann Kambodscha und Laos.

Ich freue mich sehr über Eure Kommentare und Grüße aus Deutschland. Bilder habe ich auf www.ifidi.de und auf Picasa (s.o.)hochgeladen. Viel Spaß beim Anschauen!

Liebe Grüße aus Bangkok!
Chen

Montag, 19. November 2007

Stadt der Engel (18.11. - ...)

Nach ca. 11 Stunden unbequemem Flug über Wien mit Austrian Airlines (NIE WIEDER!) bin ich endlich am Sonntag in Bangkok angekommen. Schon am Flughafen versuchen manche zwielichte Gestalten einen über den Tisch zu ziehen. Nachdem ich endlich einen Taxifahrer überredet habe das Taximeter anzumachen, konnte ich endlich im Rambuttri Village Inn einchecken. Nettes Guesthouse mit nem Swimming Pool auf dem Dach. 11,50 € die Nacht.

Bangkok oder "Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan" (längster Stadtname der Welt) ist eine pulsierende Wahnsinnsstadt. Unmengen von Menschen, Autos und Tuk Tuks drängen durch die Straßen und zum Teil engen Gassen... Trotz Smog, teilweise Regen und aufdringlichen Verkäufern ist es ein Erlebnis hier durch die Straßen zu ziehen. Glücklicherweise waren die letzten zwei Tage bewölkt, so konnte ich mit Pawel (einer, den ich über StudiVZ kennen gelernt habe) schön entspannt Sightseeing machen... Heute göhnte ich mir sogar eine Massage (Fussreflex) für ca. 5,- € die Stunde :-)

Werde hier wohl noch bis Mitte/Ende der Woche bleiben und alles mitnehmen, was geht. Hoffe, es geht Euch gut in Deutschland. Freue mich über jeden Gruß!

Chen

PS: In dringenden Fällen bin ich auch unter +66856773722 zu erreichen.

Montag, 5. November 2007

Mein erster Blog

So, das ist mein erster Blog. Ich bin zwar noch nicht in Thailand, aber meine Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Impfungen, Visum, Rucksack, Dies&Das...

Ab dem 18. November werdet ihr 3 Monate lang hier regelmäßig Infos von mir erhalten. Ich freue mich, wenn ihr diese kommentiert und mir Grüße nach Thailand schickt.

Achja, gleich mal STRG-d klicken, damit ihr diese Seite wieder findet...

Grüße noch aus dem kalten brrr-Deutschland. ;-)

Euer Chen